Polizei in Not 3

COURAGE - ISSAM HILFT! 

COURAGE - ISSAM HILFT!

Notruf 110 - Hilfe die ankommt!
"Issam im Einsatz für Recht und Ordnung"

Notruf 110 - Hilfe die ankommt!
"Issam im Einsatz für Recht und Ordnung"

US-Soldat randaliert und bedroht Gäste und Nachbarn. Mehrere Polizisten verletzt.


Ein US-Soldat hat im Stuttgarter Norden randaliert und Gäste bedroht. Der wohl unter starkem Alkoholeinfluss stehende aggressive Mann war aus seinem Einsatz im Irak hier zu Besuch bei seiner Frau gewesen. Es gab wohl zuvor einen heftigen Streit zuhause, daher wollte er sich bei einer Zechtour auf dem Cannstatter-Wasen etwas Luft verschaffen. 

"Sich in Not für andere einsetzen ist 
für mich selbstverständlich."

Im kleinen Café im Stuttgarter Norden bedrohte er Gäste und die Mitarbeiter. Eine Mitarbeiterin alarmierte sofort ihren Chef. Als Issam A.-Karim im Café eintraf, verließ der aggressive US-Soldat wortlos das Café, zerstörte eine Fensterscheibe und ein vor dem Café abgestellter Roller ging zu Boden. Issam A.-Karim folgte dem Mann und forderte ihn auf stehen zu bleiben. Die Polizei sei alarmiert worden und er solle sich beruhigen. Ohne Vorwarnung schlug der Betrunkene US-Soldat zu, die Issam A.-Karim aber knapp verfehlte. Der durchtrainierte und kräftige Randalierer konnte sich aus dem Gerangel befreien und rannte Richtung Kräherwald los. Gemeinsam mit einem Gast verfolgte Issam A.-Karim ihn, weil er befürchtete, dass andere Personen dem US-Soldaten zum Opfer fallen könnten.

"Einer für alle, alle für einen."

Als der erste Polizeiwagen sie eingeholt hatte, gaben die beiden der Polizei wichtige Informationen über den Aggressor mit, der im dunkeln der Nacht in den Kräherwald geflüchtet ist. Die beiden Polizisten eilten hinterher. Als von der Straße aus Geschrei zu hören war, machte sich Issam A.-Karim große sorgen um die beiden Polizisten und sendete aus dem parkenden Polizeiwagen einen Notruf bei der Polizei durch. Schnell waren weitere Einsatzfahrzeuge zur Stelle und Issam A.-Karim führte die Beamten zu den Kollegen, die sich in einer gefährlichen Situation mit dem Trainierten US-Soldaten befanden. Mit vereinten Kräften überwältigen sie den Aggressor und konnten in Gewahrsam nehmen.

"Der Einsatzleiter der Polizei bedankte sich bei mir persönlich für meine Zivilcourage"

Die Verletzten Beamten wurden anschließend im Café psychologisch betreut und später medizinisch in einem Krankenhaus. Nun haben sich weitere Zeugen und Opfer bei der Polizei gemeldet. Eine Studentin gab an, dass er ihr in ihrem Atelier aufgelauert sei, sein T-Shirt auszog und zwischen Türrahmen und der Eingangstüre legte. Erst als sie ein Gespräch simoliert hatte, gab der US-Soldat sein Vorhaben auf und verließ das Gelände. Sein T-Shirt ließ er dabei zurück. "Ich bin froh, dass nicht noch schlimmeres passiert ist", sagt Issam A.-Karim.

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